
Long Nguyen
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01.04.2026, 12:00
Hallo zusammen! Heute melde ich mich mit einem Blogeintrag, der einen etwas anderen Blick hinter die Kulissen bietet. Ich bin Long und seit Kurzem als Werkstudent bei Lucent Code tätig. Parallel dazu studiere ich Wirtschaftsinformatik an der Universität Potsdam und freue mich darauf, Theorie und Praxis miteinander zu verbinden.
Der erste Arbeitstag in einem neuen Unternehmen fühlt sich immer ein bisschen an wie der Moment, bevor ein neues Level in einem Videospiel startet: Man weiß, es wird spannend, man weiß, es wird herausfordernd - aber was genau passiert, bleibt ein kleines Mysterium. So ungefähr begann auch mein Start bei Lucent Code.
Der allererste offizielle Akt: Laptop auspacken, einschalten, loslegen. Zumindest in der Theorie. In der Praxis begrüßte mich mein neuer Windows-Laptop mit einem Lächeln, das man nur als „Wir sehen uns in ein paar Stunden wieder“ interpretieren konnte. Danke an dieser Stelle für die gefühlt endlosen Windows-Updates. Aber gut, gehört dazu, vor allem wenn man sich für Windows als Betriebssystem entscheidet. Irgendwann war dann alles einsatzbereit und ich konnte mich den spannenderen Dingen widmen.
Ein großer Teil meines Einstiegs war natürlich das Kennenlernen der Kollegen. Besonders in den Sprint-Meetings und täglichen Stand-ups bekommt man schnell ein Gefühl dafür, wie das Team arbeitet. Dabei nutzen wir bei den Meetings zurzeit immer einen vom Team selbst programmierten Zufallsgenerator, um zu entscheiden, wer als Nächstes an der Reihe ist, und das wird mit der aktuellen Band musikalisch unterlegt. Die Atmosphäre ist dabei angenehm locker, aber trotzdem fokussiert.
Dabei durfte ich auch einen meiner Lieblingskünstler vorstellen, was ich sehr cool fand und wo manchmal der eine oder andere verwunderte Blick fiel. (Denke mal, sie haben zum ersten Mal J-Pop gehört.)
Bei Interesse kann man dazu in unserem Blogpost unter folgendem Link mehr nachlesen -> Hinter den Kulissen: Unsere Sprintnamen.
An den Office-Tagen gehen wir meistens gemeinsam Mittag essen, oft bei den Standard-Asiaten um die Ecke. Was mir aufgefallen ist: Die Chefs kommen dabei gar nicht oder eher selten mit - warum genau, das weiß niemand.
Was mir auch von Anfang an positiv aufgefallen ist: Viele Kollegen sind schon seit Jahren dabei und bringen entsprechend viel Erfahrung mit. Gleichzeitig sind alle sehr hilfsbereit. Fragen werden nicht nur beantwortet, sondern oft auch direkt verständlich erklärt. Ein Highlight war definitiv, dass mir sogar gezeigt wurde, wie die Kaffeemaschine richtig funktioniert - vermutlich eine der wichtigsten “Skills” im Büroalltag.
Da ich selbst noch nicht viel Programmiererfahrung mitgebracht habe, liegt mein Fokus aktuell stark auf dem Lernen. Ich arbeite mich gerade durch einen Java-Online-Kurs, den mir Lucent Code zur Verfügung gestellt hat. Dabei habe ich bereits erste Einblicke in die Arbeit mit IntelliJ bekommen und mich ein wenig mit der PowerShell beschäftigt. Inhaltlich ging es bisher um die Grundlagen: Wie funktionieren Variablen? Was machen Schleifen? Und was genau sind eigentlich Methoden? Dazu kommen kleine Programmieraufgaben, bei denen ich das Gelernte direkt anwenden kann - manchmal herausfordernd, aber genau das macht es spannend.
Hier ein kleiner Blick in die Challenges.
Neben dem Lernen durfte ich auch schon erste kleine Aufgaben übernehmen. Dazu gehörte zum Beispiel das Zurücksetzen von ausgemusterten Cisco-Routern auf die Werksvoreinstellung. Das war eine gute Gelegenheit, auch mal einen Blick auf die Hardware-Seite zu werfen. Und eine meiner anderen Aufgaben war… genau dieser Blogeintrag. Ein bisschen ironisch, aber auch ziemlich cool. Denn so reflektiert man automatisch, was man schon gelernt hat - und wie viel eigentlich in den ersten Wochen passiert.
Insgesamt waren meine ersten Tage bei Lucent Code sehr positiv. Ich fühle mich gut aufgehoben, bekomme Unterstützung, wenn ich sie brauche, und habe gleichzeitig genug Raum, um mich in meinem eigenen Tempo weiterzuentwickeln. Ich bin gespannt, was noch alles kommt. Wer weiß, vielleicht sitze ich demnächst an meinem allerersten Projekt, nächsten Blogeintrag oder den ersten (kleinen) Aufgaben für Lucent Code. Langweilig wird es hier auf jeden Fall nicht.
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